Wie ich am Freitag, den 13. Dezember mein ganzes Geld loswurde

 

Im Moment ist bei der Ladensuche Stillstand eingetreten, alle Bälle liegen jetzt beim Vermieter der Hof-Apotheke wegen der Umbauten und der Stadt Erlangen wegen der Genehmigungen. Sobald es hier Neues gibt, werde ich an dieser Stelle berichten.

Das gibt mir die Gelegenheit, Euch heute über die Gründung meines Unternehmens zu berichten. Welcher Termin ist hier optimal?

Richtig, Freitag, der 13.!

Ich habe den Termin relativ kurzfristig vereinbart, weil mein Vater am gleichen Tag mit seinem Unternehmen eine neue Niederlassung in Düsseldorf gründete und so die beiden Termine parallel ablaufen konnten.

Der Termin war für 14.00 Uhr angesetzt ich hatte den ganzen Morgen schon ein richtig flaues Gefühl im Magen, schließlich gründet man nicht jeden Tag eine GmbH.

Nachdem ich gefühlte 1000mal nachgesehen hatte, ob ich meinen Personalausweis dabei habe, fuhr ich los nach Erlangen.

Es war Dezember und richtig Kalt!! Das Büro des Notars lag im 2. Stock.  Gleich am Empfang musste ich meinen Ausweis abliefern und wir wurden gebeten, noch einmal im „Wartezimmer“ Platz zu nehmen.

Je länger ich dort saß, desto nervöser wurde ich. Ehrlich gesagt wusste ich nicht so recht warum ich so nervös war, schließlich hatte ich heute nicht mehr zu tun als dem Notar beim Vorlesen des Vertrages zu zuhören und meinen Namen richtig zu schreiben…

Um 14.00 Uhr wurden wir dann ins Büro gerufen. Dicker Teppich, gediegene Atmosphäre, dicke Gesetzesbücher in den Regalen an der Wand. In der Mitte ein großer, ovaler Besprechungstisch aus Walnußholz, an dem wir Platz nahmen. Alles strahlte Seriosität aus und meine Nervosität nahm langsam ab. Als uns dann auch noch Kaffee und Wasser angeboten wurde, fühlte ich mich fast schon richtig wohl. Der Notar Dr. Martini. war eine sehr angenehme Person und ehrlich gesagt ganz anders als man sich einen Notar vorstellt. (zumindest habe ich mir Notare immer alt und langweilig vorgestellt)

Als der Notar meinen Namen und mein Geburtsjahr vorlas, stutzte er kurz und fragte mich , welche Ausbildung ich gerade mache. Das fand ich sehr lustig, weil ich ja da war, um eine Firma zu gründen.

Nachdem aufgeklärt war, dass ich tatsächlich die künftige Geschäftsführerin bin, wurde die Satzung zur Gründung der Premium Optik GmbH vorgelesen.Urkunde Notar Premium Optik

 

Dann musste ich einige Urkunden unterschreiben und Schwups war ich Inhaberin und Geschäftsführerin von der Premium Optik GmbH J

Ein paar Tage später kam dann die Urkunde, ein tolles Gefühl.

 

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